Coinbase- und JPMorgan-CEOs streiten über Krypto-Gesetz

Coinbase-CEO Armstrong und JPMorgan-Chef Dimon gerieten in Davos wegen US-Krypto-Gesetzen aneinander. Streitpunkt: Stablecoin-Belohnungen und Bankenlobby.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Coinbase-CEO Brian Armstrong und JPMorgan-Chase-CEO Jamie Dimon. Während eines Treffens mit dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair unterbrach Dimon Armstrong, zeigte auf ihn und warf ihm vor, in Bezug auf die Rolle der Banken bei der Blockierung krypto-freundlicher Gesetzgebung im US-Kongress unehrlich zu sein. Im Zentrum des Streits stand der vorgeschlagene Clarity Act, der digitale Vermögenswerte regulieren und Börsen erlauben würde, renditeähnliche Belohnungen auf Stablecoins anzubieten – mit Erträgen, die deutlich über denen traditioneller Banken liegen. Armstrong argumentierte, Banken nutzten ihren Einfluss, um den Wettbewerb durch Krypto-Unternehmen zu unterdrücken. Bankmanager, darunter Vertreter von Bank of America und Wells Fargo, wiesen Armstrongs Position zurück und sprachen sich gegen Stablecoin-Belohnungen aus. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen traditionellen Finanzinstituten und der Kryptoindustrie, während digitale Vermögenswerte weiter in den Mainstream drängen.

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