Trump verklagt IRS wegen Steuerdaten-Leak

Trump verklagt IRS und Finanzministerium auf 10 Mrd. US-Dollar wegen eines Steuerdaten-Leaks, das zu Medienberichten und Rufschädigung führte. Zudem Klage gegen Bank wegen Datenschutz.

Donald Trump und seine Familie haben eine Klage über 10 Milliarden US-Dollar gegen das IRS und das US-Finanzministerium eingereicht. Sie werfen den Behörden vor, ihre vertraulichen Steuerunterlagen nicht ausreichend geschützt zu haben. Die Klage, die bei einem Bundesgericht in Florida eingereicht wurde, behauptet, dass ein ehemaliger IRS-Auftragnehmer, Charles Littlejohn, Trumps Steuerdaten aus den Jahren 2019 und 2020 unbefugt abgerufen und an Medien weitergegeben habe. Littlejohn gestand das Leaken der Informationen, bekannte sich 2023 schuldig und verbüßt derzeit eine Bundesstrafe. Die Trumps argumentieren, dass IRS und Finanzministerium wichtige Schutzmaßnahmen ignoriert und so den unbefugten Zugriff und die Verbreitung ihrer privaten Steuerinformationen ermöglicht hätten. Die Veröffentlichung führte zu breiter Medienberichterstattung, schadete ihrem Ruf und warf Fragen zu ihren Geschäftspraktiken auf. Zusätzlich hat Trump eine separate Klage über 5 Milliarden US-Dollar gegen eine große Bank wegen ähnlicher Datenschutzverletzungen eingereicht.

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