Russland verschärft Kryptoregulierung bis 2027
Russland verschärft bis Juli 2027 die Kryptoregulierung: Börsenlizenzierung, Kaufobergrenzen für Privatanleger, Einschränkung von Privacy-Coins und Verbot von Inlandszahlungen.
Russland plant die Einführung eines umfassenden Regulierungsrahmens für Kryptowährungen. Eine entscheidende Gesetzesabstimmung ist für Ende Juni 2026 angesetzt, die vollständige Umsetzung soll am 1. Juli 2027 erfolgen. Die Vorschriften ermöglichen privaten und institutionellen Investoren die Teilnahme am Kryptomarkt, jedoch unter strengen Auflagen. Privatanleger müssen einen Qualifikationstest bestehen und dürfen jährlich maximal Kryptowährungen im Wert von 300.000 Rubel (ca. 3.300–4.000 US-Dollar) erwerben. Der Zugang ist auf eine Whitelist hochliquider Assets wie Bitcoin und Ethereum beschränkt. Qualifizierte Investoren erhalten einen breiteren Zugang ohne Kaufbeschränkungen. Alle Krypto-Börsen müssen sich registrieren und betriebliche Standards einhalten. Nicht lizenzierte Plattformen drohen Strafen, die mit denen für illegales Bankwesen vergleichbar sind. Privacy-Coins werden eingeschränkt, digitale Währungen bleiben für inländische Zahlungen verboten. Stablecoins könnten jedoch für den Außenhandel und grenzüberschreitende Zahlungen zugelassen werden. Ziel ist es, Marktwachstum mit Anlegerschutz und Aufsicht zu vereinen.