Kansas plant staatlichen Bitcoin-Reservefonds

Kansas plant einen staatlichen Bitcoin-Reservefonds, der Investitionen in Bitcoin-ETFs und die Integration digitaler Assets in die öffentliche Finanzverwaltung ermöglicht.

In Kansas wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der die Einrichtung eines staatlich verwalteten Bitcoin- und Digital Asset Reserve Fund vorsieht. Dies stellt einen bedeutenden Schritt zur Integration von Kryptowährungen in die öffentliche Finanzverwaltung dar. Das Gesetz würde es ermöglichen, bis zu 10 % der staatlichen Treuhandfondsvermögen in Bitcoin-ETFs zu investieren. Der Staatsschatzmeister wäre für die Überwachung des Digital Asset Portfolios verantwortlich. Zudem sollen die Gesetze zu herrenlosem Eigentum geändert werden, um digitale Vermögenswerte ausdrücklich anzuerkennen und deren Verwahrung, Verwaltung sowie möglichen Verkauf zu regeln. Nicht beanspruchte digitale Assets, die von Verwahrern wie Börsen oder Banken gehalten werden, würden nach drei Jahren Inaktivität an den Staat übertragen, sofern der Eigentümer nicht erreicht werden kann. Der Reservefonds soll aus Airdrops, Staking-Belohnungen und Zinsen bestehen. Die Erträge fließen in den Staatshaushalt, während das Grundkapital erhalten bleibt. Kansas orientiert sich damit an Strategien von Staatsfonds und strebt eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Kryptowährungen an.

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