Ripple erhält EMI-Lizenz in Luxemburg, stärkt EU-Zahlungen
Ripple erhält vorläufige EMI-Lizenz in Luxemburg und kann so regulierte grenzüberschreitende Zahlungen in der EU ausweiten. Dies folgt auf jüngste Zulassungen im Vereinigten Königreich und stärkt Ripples europäische Präsenz.
Ripple hat von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde eine vorläufige Genehmigung für eine Lizenz als Electronic Money Institution (EMI) erhalten und damit einen bedeutenden Schritt für die Expansion in Europa gemacht. Die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erteilte Genehmigung ermöglicht es Ripple, seine grenzüberschreitende Zahlungsplattform unter Nutzung von Stablecoins und digitalen Assets in der gesamten Europäischen Union zu skalieren. Dieser Schritt folgt auf die kürzlich erhaltene EMI-Lizenz und die Registrierung als Krypto-Asset-Anbieter im Vereinigten Königreich und ergänzt das Portfolio von über 75 regulatorischen Zulassungen weltweit. Ripple Payments, die End-to-End-Lösung des Unternehmens für grenzüberschreitende Zahlungen, hat bereits ein Volumen von über 95 Milliarden US-Dollar verarbeitet und erreicht etwa 90 % der täglichen Devisenmärkte. Die vorläufige Genehmigung, die als „Green Light Letter“ ausgestellt wurde, unterliegt weiteren Bedingungen, bevor die vollständige Zulassung erteilt wird. Luxemburgs fortschrittlicher Regulierungsansatz bietet die nötige Sicherheit für Finanzinnovationen und positioniert das Land als wichtigen Knotenpunkt für Ripples europäische Aktivitäten. Ripple plant, seinen europäischen Hauptsitz für institutionelle Dienstleistungen in Luxemburg-Stadt zu errichten und sich damit am Zeitplan der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) zu orientieren.