VanEck erwartet risikofreudiges Q1 2026, vorsichtig bei Bitcoin
VanEck prognostiziert für Q1 2026 ein risikofreudiges Umfeld dank politischer Klarheit und sieht Chancen bei digitalen Assets, KI und Gold. Trotz langfristigem Krypto-Optimismus bleibt VanEck kurzfristig bei Bitcoin vorsichtig.
VanEck erwartet für das erste Quartal 2026 ein risikofreudiges Marktumfeld, das durch mehr Klarheit in der Fiskal- und Geldpolitik begünstigt wird. Schrumpfende US-Defizite und stabile Zinssätze stärken das Vertrauen der Anleger. Das Unternehmen hebt digitale Assets, KI, Private Credit, Gold und Indien als Sektoren hervor, die nach jüngsten Marktkorrekturen neue Investitionschancen bieten. Während VanEck langfristig optimistisch gegenüber Kryptowährungen bleibt, äußert das Unternehmen für die nächsten drei bis sechs Monate Vorsicht, da der traditionelle Vierjahreszyklus von Bitcoin im Jahr 2025 unterbrochen wurde und kurzfristige Prognosen erschwert. Interne Diskussionen bei VanEck zeigen unterschiedliche Ansichten zu den kurzfristigen Aussichten von Bitcoin, insgesamt wird jedoch betont, dass mehr politische Transparenz und weniger Unsicherheit risikobehaftete Anlagen begünstigen. Der Bericht stellt zudem fest, dass sich Bitcoin von Aktien und Gold entkoppelt hat und überverkaufte Indikatoren auf Erholungspotenzial hindeuten. Die bevorstehenden US-Zwischenwahlen und das aktuelle makroökonomische Umfeld dürften risikoreiche Anlagen, einschließlich Krypto, Anfang 2026 zusätzlich unterstützen.