Cerebras, MARA und Meta mit KI-Infrastruktur-Offensive
Cerebras plant 200MW KI-Kapazität in Europa, Aktie steigt. MARA sichert 2GW-Stromgelände für KI-Zentren. Meta startet 2026 mit eigenem Iris-KI-Chip.
Cerebras Systems hat eine bedeutende Erweiterung seiner KI-Rechenkapazitäten in Europa angekündigt. Bis Ende 2027 sollen insgesamt 200 Megawatt (MW) in Frankreich, Norwegen und Finnland bereitgestellt werden. Die erste Kapazität soll bereits Ende 2026 online gehen. Diese milliardenschwere Investition unterstützt OpenAI-Workloads im Rahmen einer bestehenden Partnerschaft und setzt auf nachhaltige Energie aus Wasserkraft in den nordischen Ländern. Die Nachricht ließ die Cerebras-Aktie (CBRS) um rund 7 % steigen. Analysten bleiben optimistisch und geben eine starke Kaufempfehlung mit einem Konsens-Kursziel von 296,44 US-Dollar ab, was ein Aufwärtspotenzial von 63,1 % bedeutet. Auch MARA Holdings verzeichnete Kursgewinne nach dem Erwerb eines 1.200 Hektar großen, mit Strom versorgten Grundstücks in Matagorda County. Dort sollen bis Oktober 2027 1 GW und bis April 2028 2 GW für KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur bereitgestellt werden. Meta plant, ab September 2026 mit Partnern wie Broadcom und TSMC die Produktion des eigenen KI-Chips Iris zu starten, um Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Nvidia und AMD zu verringern.