CryptoQuant-CEO: Stagnation bedroht Bitcoin am meisten
CryptoQuant-CEO: Nicht ein Crash, sondern Stagnation ist das größte Risiko für Bitcoin, da sie Vertrauen und Nachfrage schwächt und alte Narrative entkräftet.
Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, warnt, dass die größte Bedrohung für Bitcoin nicht ein plötzlicher Preissturz, sondern eine langanhaltende Phase der Stagnation und des nachlassenden Investoreninteresses ist. Scharfe Korrekturen könnten mit Hoffnung auf Erholung überstanden werden, doch eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung untergräbt das Vertrauen der Anleger, dämpft die Nachfrage und erschwert es, neues Kapital in den Markt zu bringen. Ju hebt hervor, dass frühere Narrative wie die Cypherpunk-Wurzeln oder der Status als „digitales Gold“ an Wirkung verloren haben, besonders nach der Zulassung von Spot-ETFs und dem gestiegenen institutionellen Engagement. Das Kursverhalten von Bitcoin nähert sich zunehmend dem von Technologiewerten an. Selbst großvolumige Käufe reichen laut Ju in Phasen der Stagnation oft nicht aus, um für Auftrieb zu sorgen. Das eigentliche Risiko sieht er in einer langanhaltenden Kontraktion, die Marktvertrauen und Liquidität schwächt und es erschwert, Kapital zu beschaffen oder Prämien auf Bitcoin-gebundene Aktien zu halten.