Goldman Sachs senkt Goldziel um 500 $ wegen Zinssorgen

Goldman Sachs senkt das Jahresendziel für Gold um 500 $ auf 4.900 $ pro Unze. Gründe sind verzögerte Fed-Zinssenkungen, hohe Zinsen und geringere ETF-Zuflüsse.

Goldman Sachs hat sein Jahresendziel für den Goldpreis um 500 $ gesenkt und prognostiziert nun 4.900 $ pro Unze statt 5.400 $. Diese Anpassung erfolgt, da die Federal Reserve voraussichtlich die Zinssätze im Jahr 2026 nicht senken wird und mögliche Zinssenkungen erst 2027 erwartet werden. Die Bank nennt hohe Zinsen, geringere Zuflüsse in goldgedeckte ETFs und einen stärkeren US-Dollar als Hauptgründe für die Korrektur. Analysten bleiben langfristig optimistisch für Gold, warnen jedoch vor kurzfristigen Belastungen durch eine straffere Geldpolitik und veränderte Anlegerstimmung. Die neue Prognose spiegelt auch die Auswirkungen des restriktiven Kurses der Fed unter neuer Führung wider, mit der Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen bei anhaltend hoher Inflation. Trotz dieser Herausforderungen sieht Goldman Sachs Gold weiterhin als wertvolles Diversifikationsinstrument, insbesondere angesichts geopolitischer Spannungen und Inflationsdruck. Die Anpassung signalisiert zudem, dass sowohl Gold als auch Bitcoin angesichts veränderter Zinserwartungen weiterhin Gegenwind spüren könnten.

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