Saylor: Bitcoin stärker denn je, Volatilität sinkt trotz Wall Street
Michael Saylor spielt den Einfluss der Wall Street auf die Bitcoin-Volatilität herunter und verweist auf einen Rückgang von 80 % auf 50 % seit 2020. Trotz jüngster Kursverluste bleibt er von Bitcoins Stärke und der Resilienz von Strategy überzeugt.
Michael Saylor hat Bedenken zurückgewiesen, dass das wachsende Engagement der Wall Street bei Bitcoin dessen Volatilität erhöht habe. Stattdessen betont er, dass der Vermögenswert mit zunehmender Reife stabiler werde. Saylor hob hervor, dass die annualisierte Volatilität von Bitcoin von etwa 80 % im Jahr 2020 auf aktuell rund 50 % gesunken sei und erwartet weitere Rückgänge mit zunehmender institutioneller Adoption. Trotz eines jüngsten Preisrückgangs von 12 % bis 30 %, der die Gewinne für 2025 auslöschte und den mNAV-Multiplikator von Strategy reduzierte, bleibt Saylor sowohl von der langfristigen Stärke von Bitcoin als auch von der Widerstandsfähigkeit seines Unternehmens überzeugt. Er betonte, dass Strategy darauf ausgelegt sei, erhebliche Drawdowns von bis zu 80–90 % zu überstehen, und weiterhin Bitcoin akkumuliert – zuletzt mit einem Kauf über 835 Millionen US-Dollar. Saylor hält kurzfristige Preisrückgänge für normal und sieht darin kein Scheitern. Er fordert den Kryptomarkt auf, „niemals aufzugeben“, und betont, dass Bitcoin stärker denn je sei. Er prognostiziert, dass sich die Volatilität von Bitcoin letztlich bei etwa dem 1,5-fachen der des S&P 500 einpendeln und dabei eine überlegene Performance erzielen wird.