KI führt nicht zu massiven Jobverlusten
Goldman Sachs und OpenAI sehen keine massiven Jobverluste durch KI. Einige Sektoren wandeln sich, aber neue Jobs entstehen und menschliche Interaktion bleibt zentral.
Goldman Sachs CEO David Solomon äußerte Zweifel an den weit verbreiteten Befürchtungen, dass künstliche Intelligenz zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen wird. Er betonte, dass die US-Wirtschaft durch technologische Innovationen weiterhin neue Jobs schaffen könne. Laut Prognosen von Goldman Sachs könnten KI und Automatisierung in den nächsten zehn Jahren etwa 25 % der aktuellen Arbeitsstunden betreffen, vor allem in Bürojobs. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze, etwa über 200.000 Baujobs durch den Bau von Rechenzentren seit 2022. OpenAI-CEO Sam Altman räumte ein, dass seine früheren Warnungen vor massenhaften Jobverlusten durch KI sich nicht bewahrheitet haben. Er zeigte sich erleichtert, sich geirrt zu haben, und hob die Bedeutung menschlicher Interaktion am Arbeitsplatz hervor. Altman merkte zudem an, dass KI bislang keine signifikanten Produktivitäts- oder Umsatzsteigerungen im großen Maßstab gebracht hat. Beide Führungskräfte sind sich einig: KI verändert zwar die Arbeitswelt, doch eine flächendeckende Vernichtung von Jobs ist bisher ausgeblieben.