Südkorea hebt Krypto-Verbot für Unternehmen auf, 5%-Limit
Südkorea hebt das Verbot für Unternehmens-Krypto-Investitionen auf und erlaubt bis zu 5 % Eigenkapital in Top-Kryptowährungen. Dies soll Marktwachstum und institutionelle Beteiligung fördern.
Südkorea hat sein neun Jahre währendes Verbot von Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen aufgehoben. Die Financial Services Commission (FSC) hat Richtlinien verabschiedet, die börsennotierten Unternehmen und professionellen Investoren erlauben, jährlich bis zu 5 % ihres Eigenkapitals in die 20 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung auf den wichtigsten nationalen Börsen zu investieren. Diese regulatorische Änderung soll erhebliche Unternehmensinvestitionen freisetzen und betrifft rund 3.500 berechtigte Unternehmen. Die Richtlinien beinhalten Maßnahmen wie gestaffelte Ausführungsaufträge und Größenbeschränkungen zur Risikominderung. Es wird weiterhin über die Einbeziehung von Stablecoins wie USDT diskutiert. Die Maßnahme ist Teil umfassenderer wirtschaftlicher Strategien, einschließlich der Entwicklung von an den Won gekoppelten Stablecoins und inländischen Spot-Bitcoin-ETFs. Während Branchenvertreter die Änderung begrüßen und eine erhöhte Liquidität sowie institutionelle Beteiligung erwarten, kritisieren einige die 5-%-Obergrenze als zu restriktiv im Vergleich zu anderen Regionen. Die endgültigen Richtlinien werden bis Anfang 2024 erwartet, wobei der Unternehmenshandel voraussichtlich bis Jahresende beginnt und mit dem kommenden Digital Asset Basic Act abgestimmt wird.