Krypto-ETF-Start in Südkorea trotz KRX-Bereitschaft verzögert
Die Korea Exchange ist bereit für Krypto-ETFs und längere Handelszeiten, doch regulatorische Verzögerungen und Streitigkeiten über Digital-Asset-Regeln verhindern deren Einführung trotz hoher Nachfrage und moderner Infrastruktur.
Die Korea Exchange (KRX) bereitet sich darauf vor, Südkoreas Kapitalmärkte zu modernisieren, indem sie neue Anlageprodukte wie Krypto-ETFs und Derivate einführt und die Handelszeiten mit dem langfristigen Ziel eines 24/7-Betriebs ausweitet. KRX hat ihre Infrastruktur aufgerüstet und ist betriebsbereit, um Krypto-ETFs zu unterstützen. Allerdings erkennen die aktuellen Vorschriften Krypto-Assets nicht als zulässige Basiswerte an, was deren Einführung verhindert. Die Financial Services Commission hat einen Fahrplan für Spot-Krypto-ETFs vorgestellt und prüft mögliche Reformen, doch die regulatorische Genehmigung stockt weiterhin, insbesondere wegen anhaltender Streitigkeiten über Stablecoin-Governance. Trotz wachsender Nachfrage von Investoren und politischer Unterstützung verzögert sich eine umfassende Gesetzgebung zu digitalen Assets, wobei die Behörden den Anlegerschutz als Grund anführen. KRX plant zudem den Einsatz KI-basierter Überwachung und die Stärkung von Maßnahmen gegen unlauteren Handel. Die Bereitschaft der Börse steht im Kontrast zu den regulatorischen Verzögerungen, sodass Krypto-ETFs vorerst außerhalb des formellen Marktes bleiben.