Caroline Ellison arbeitet jetzt bei Manifund
Caroline Ellison arbeitet nun Vollzeit bei Manifund in technischen und operativen Bereichen. Ihre Einstellung nach dem FTX-Skandal sorgt für Debatten über Transparenz im Kryptosektor.
Caroline Ellison, ehemals bei Alameda Research, ist nach einer Probezeit im Juli nun Vollzeit bei der gemeinnützigen Organisation Manifund tätig. Während dieser Zeit veröffentlichte sie unter dem Pseudonym „Carol“. Zu ihren Aufgaben zählen die Entwicklung der Manifund-Finanzierungsplattform, Unterstützung der Betriebsabläufe, Kundenservice und die Erforschung philanthropischer Förderstrategien. Manifund ist eine 501(c)(3)-Wohltätigkeitsorganisation, die Spender und Fundraiser verbindet und bisher 486 Projekte mit insgesamt 17,2 Millionen US-Dollar finanziert hat. Ellisons Rolle konzentriert sich auf technische Infrastruktur und Logistik, nicht auf Finanzmanagement oder Handel. Ihre Anstellung hat erneut Diskussionen über Transparenz und Wiedergutmachung im Kryptosektor ausgelöst, insbesondere wegen der historischen Verbindungen von Manifund zum FTX Future Fund. Ellison hatte zuvor Betrugs- und Verschwörungsvorwürfe im Zusammenhang mit dem FTX-Zusammenbruch gestanden, kooperierte mit Behörden und sagte gegen Sam Bankman-Fried aus. Nach vorzeitiger Entlassung markiert ihre neue Position eine Rückkehr in den Sektor, jedoch ohne Finanzverantwortung.