Bitcoin Suisse baut Schweizer Stellen im Zuge globaler Restrukturierung ab
Bitcoin Suisse streicht bis zu 60 von 120 Schweizer Stellen und verlagert Backoffice- und Software-Positionen nach Bratislava und Vietnam. Kundendienst bleibt in der Schweiz.
Bitcoin Suisse startet eine umfassende Restrukturierung und plant, bis zu 60 der 120 Schweizer Arbeitsplätze abzubauen. Betroffen sind vor allem die Bereiche Backoffice, Verwaltung und Softwareentwicklung. Diese Funktionen werden nach Bratislava sowie in ein neues Zentrum in Vietnam verlagert. Das IT-Büro in Kopenhagen wird geschlossen. Mit diesem Schritt verfolgt das Unternehmen die Strategie, sich von einem auf die Schweiz fokussierten Krypto-Spezialisten zu einer globalen Wealth- und Asset-Management-Plattform zu entwickeln. Die Restrukturierung dient der Konsolidierung der Abläufe und der Kostensenkung, nicht als Reaktion auf finanzielle Schwierigkeiten oder Marktschwäche. Kundennahe Funktionen und persönliche Dienstleistungen verbleiben weiterhin in der Schweiz, die als Hauptsitz des Unternehmens bestehen bleibt. Die endgültige Zahl der Stellenstreichungen wird nach Abschluss der Konsultationsphase am 20. September festgelegt. Erste Entlassungen werden noch vor Jahresende erwartet.