Brite erhält 4,5 Mio. USD in Bitcoin zurück – Dormante Wallets erwachen

Ein britischer Investor erhielt dank CEL Solicitors Bitcoin im Wert von 4,5 Mio. USD zurück. Auch andere alte Wallets wurden reaktiviert und bewegten Millionenbeträge.

Ein britischer Investor hat Bitcoin im Wert von etwa 4,5 Millionen US-Dollar zurückerhalten, nachdem er über ein Jahrzehnt keinen Zugriff darauf hatte. Ursprünglich kaufte er im Dezember 2011 über Britcoin, eine britische Börse, Bitcoin im Wert von rund 2.000 US-Dollar. Die Börse stellte Ende 2012 den Handel ein und ging Anfang 2014 offline, wodurch der Investor keinen Zugang mehr zu seinen Mitteln hatte. Die Anwaltskanzlei CEL Solicitors identifizierte mithilfe von Crypto-Tracing-Software eine Wallet mit über 5.500 BTC, die ehemaligen Intersango-Nutzern zugeordnet werden konnte. Dadurch wurde die Rückgewinnung der Bitcoins ermöglicht. Dieser Fall könnte anderen ehemaligen Intersango-Kunden einen Weg eröffnen, verlorene Bitcoin zurückzufordern, sofern sie den Besitz nachweisen können. In verwandten Entwicklungen wurden mehrere lang inaktive Bitcoin-Wallets kürzlich wieder aktiviert und bewegten insgesamt 202,84 BTC (ca. 15,73 Millionen US-Dollar). Einige dieser Wallets waren seit 2011 unberührt. Diese Bewegungen zeigen, dass erhebliche Vermögenswerte nach Jahren der Inaktivität wieder in Umlauf kommen und so die Marktdynamik sowie die Stimmung der Investoren beeinflussen können.

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