Ethena Foundation überarbeitet ENA-Tokenomics umfassend

Ethena Foundation kaufte frühe Investoren aus, stoppte VC-Freigaben und schlug umsatzbasierte ENA-Buybacks vor. Protokollwert geht an Token-Inhaber. ENA-Preis stieg nach der Nachricht.

Die Ethena Foundation hat ihre Governance- und Token-Struktur grundlegend überarbeitet, um Bedenken bezüglich früher Investorenfreigaben und der Verteilung von Protokollwerten auszuräumen. Hierzu kaufte die Stiftung gesperrte ENA-Token von wichtigen Seed-Investoren zurück, die in den letzten neun Monaten verkauft hatten. Diese Token werden aus dem zukünftigen Angebot entfernt. Zudem wurden monatliche Venture-Capital-Freigaben gestrichen; verbleibende Investor-Token werden spätestens am 5. Oktober 2026 freigeschaltet. Team-Token folgen weiterhin dem ursprünglichen Vesting-Plan. Ein neues Abkommen weist sämtliches Protokoll-Intellectual-Property und die Wertakkumulation der Stiftung zu, die von den Token-Inhabern gesteuert wird. Ansprüche von Eigenkapitalinvestoren werden damit ausgeschlossen. Zusätzlich ist ein Governance-Vorschlag aktiv, der vorsieht, Protokoll-Einnahmen für ENA-Buybacks zu verwenden, sobald das zirkulierende USDe-Angebot 7,5 Milliarden US-Dollar erreicht. Diese Maßnahmen sollen Anreize ausrichten, Verkaufsdruckquellen schließen und sicherstellen, dass der Protokollwert den ENA-Inhabern zugutekommt. Nach den Ankündigungen stieg der ENA-Preis deutlich an.

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