Krypto-Rückkäufe treiben Bewertungen an

Immer mehr Krypto-Protokolle nutzen Einnahmen für Rückkäufe und Token-Burns – ein Trend, der Bewertungen deutlich steigern könnte.

Matt Hougan von Bitwise argumentiert, dass sich die Bewertungen von Kryptowährungen mindestens verdoppeln könnten, da immer mehr Protokolle ihre Einnahmen für Token-Rückkäufe und -Burns verwenden. Er betont, dass sich der Markt hin zu einem umsatzgetriebenen Modell entwickelt, bei dem die Netzwerkaktivität zunehmend den Wert des nativen Tokens beeinflusst. Protokolle wie Hyperliquid, Uniswap, Aave, Pump.fun und Lighter werden als Beispiele genannt, die Gebühren nutzen, um Tokens zurückzukaufen oder aus dem Umlauf zu nehmen. Hyperliquid erzielte im letzten Jahr über 800 Millionen US-Dollar Umsatz und verwendete etwa 99 % davon für den Rückkauf und das Verbrennen seines HYPE-Tokens. Auch Uniswap und Aave haben Mechanismen eingeführt, um Einnahmen an Token-Inhaber zurückzugeben, darunter Rückkäufe und Treasury-Burns. Hougan merkt an, dass diese Mechanismen vor 2025 weitgehend fehlten und Investoren diese Veränderung noch nicht eingepreist haben. Er erwartet, dass DeFi-Anwendungen und Layer-1-Netzwerke in den nächsten 12 bis 24 Monaten verstärkt solche Umsatzmodelle übernehmen werden.

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