Kanadische Banken investieren in XRP-ETFs
Kanadische Großbanken melden XRP-ETF-Beteiligungen bei der SEC und setzen auf regulierte Produkte statt direkten Token-Besitz – ein vorsichtiger Einstieg in Kryptomärkte.
Die National Bank of Canada und die Bank of Montreal haben bei der US-Börsenaufsicht (SEC) ihre Beteiligungen an XRP-basierten Exchange Traded Funds (ETFs) offengelegt. Die National Bank of Canada hält 3.848 Anteile am Bitwise XRP ETF im Wert von etwa 330.000 US-Dollar sowie Bitcoin-ETF-Positionen im Gesamtwert von rund 6,4 Millionen US-Dollar. Die Bank of Montreal gab an, über 323 Anteile am Rex Osprey XRP ETF und 20 Anteile am ProShares Ultra XRP ETF zu verfügen. Diese Investitionen sind Teil eines Portfolios von über 303 Milliarden US-Dollar (Stand Juni 2026). Beide Banken bevorzugen regulierte ETF-Produkte gegenüber dem direkten Besitz von Tokens. Dies deutet auf einen vorsichtigen Ansatz beim Zugang zu digitalen Vermögenswerten hin. Die Offenlegungen zeigen zudem, dass sich die Eigentümerstruktur von XRP-Fonds wandelt: Große Frühinvestoren ziehen sich zurück, während mittelgroße Vermögensverwalter und Family Offices zunehmen. Kanadische Banken suchen zunehmend über regulierte Anlagevehikel Zugang zu Kryptomärkten.