TeraWulf Q2: HPC-Umsatz steigt, 19-Mrd.-USD-Anthropic-Deal

TeraWulf erzielte im Q2 44,8 Mio. USD Umsatz, HPC-Vermietung stieg um 52 % auf 31,9 Mio. USD. 19-Mrd.-USD-Anthropic-Deal abgeschlossen. Nettoverlust 940 Mio. USD, vor allem durch Google-Warrant-Anpassungen.

TeraWulf meldete für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 44,8 Mio. USD. High-Performance-Computing-(HPC)-Vermietungen trugen mit 31,9 Mio. USD etwa 71 % zum Gesamtumsatz bei – ein Anstieg um 52 % gegenüber dem Vorquartal. Die Einnahmen aus digitalen Vermögenswerten blieben mit 12,8 Mio. USD stabil, gingen jedoch im Jahresvergleich deutlich zurück. Das Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von fast 940 Mio. USD, hauptsächlich aufgrund einer Anpassung von 755,7 Mio. USD im Zusammenhang mit Google-Warrants infolge des gestiegenen Aktienkurses. TeraWulf beendete das Quartal mit rund 3 Mrd. USD an liquiden Mitteln und gebundenen Barmitteln zur Unterstützung laufender und zukünftiger Projekte. Operativ erreichte die IT-Kapazität von Lake Mariner nach Fertigstellung der CB-3-Anlage 102 MW, weitere 336 MW befinden sich im Bau. Die Übernahme des Muskie Data Campus in Kentucky wurde abgeschlossen und ermöglicht Zugang zu bis zu 1 GW Strom. Ein 20-Jahres-Mietvertrag mit Anthropic am Justified Campus soll etwa 19 Mrd. USD an anfänglichen Vertragsumsätzen bringen. TeraWulf hält am Jahresziel fest, 250 MW bis 500 MW neue IT-Kapazität zu unterzeichnen.

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