CNN: Trump bewarb Firmen nach Aktienkauf

CNN fand heraus, dass Trump über 20 Unternehmen auf Truth Social bewarb, kurz nachdem er deren Aktien kaufte. Das Weiße Haus bestreitet Interessenkonflikte, Experten kritisieren fehlenden Blind Trust.

Eine CNN-Untersuchung ergab, dass Donald Trump auf Truth Social mehr als 20 Unternehmen bewarb, nur wenige Tage nachdem er laut seinen Finanzangaben für 2025 Aktien dieser Firmen gekauft hatte. Die Analyse identifizierte mindestens 44 Aktienkäufe in 21 Unternehmen, darunter Nvidia, Tesla, Apple, Eli Lilly, GE Aerospace, Boeing, Disney, Netflix und JPMorgan. Diese Käufe erfolgten jeweils innerhalb einer Woche vor Trumps lobenden Beiträgen über die Firmen, deren Führungskräfte oder Produkte. In einigen Fällen kündigte Trump zudem Regierungsmaßnahmen an, die den Unternehmen, in die er investiert hatte, zugutekommen könnten. Das Weiße Haus und Sprecher aus Trumps Umfeld wiesen jeglichen Interessenkonflikt zurück und betonten, dass die Investitionen von unabhängigen Finanzinstituten verwaltet würden. Weder Trump noch seine Familie hätten Einfluss auf die Anlageentscheidungen. Dennoch kritisieren Experten für öffentliche Ethik, dass die Vermögenswerte nicht in einem Blind Trust gehalten werden. Dies werfe Zweifel an Transparenz und potenziellen Interessenkonflikten auf.

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