Sequans beendet Bitcoin-Strategie zugunsten von IoT
Sequans verkauft den Großteil seiner Bitcoin-Bestände zur Schuldentilgung und beendet die Krypto-Treasury-Strategie. Künftig liegt der Fokus auf IoT- und Mobilfunk-Halbleitern.
Sequans Communications, ein in Paris ansässiges Halbleiterunternehmen, hat seine Bitcoin-Treasury-Strategie nach weniger als einem Jahr offiziell beendet. Das Unternehmen verkaufte fast 80 % seiner Bitcoin-Bestände, um seine wandelbaren Schulden vollständig zu tilgen. Nun hält Sequans noch etwa 658 BTC, die nicht mehr belastet sind. Das Bitcoin-Treasury-Programm startete Mitte 2023 mit dem Ziel, Bitcoin als zentrales Reserve-Asset zu etablieren. Sequans sammelte rund 384 Millionen US-Dollar ein und akkumulierte über 3.000 BTC. Aufgrund sinkender Umsätze, operativer Verluste und der Volatilität von Bitcoin wurde die Strategie jedoch überdacht. Künftig will sich Sequans vollständig auf das Kerngeschäft mit IoT- und Mobilfunk-Halbleitern konzentrieren, darunter Anwendungen wie Smart Metering, Asset Tracking, vernetzte Fahrzeuge und industrielles IoT. Die verbleibenden Bitcoin sollen schrittweise monetarisiert werden. Damit gibt Sequans eine der ambitioniertesten Krypto-Treasury-Strategien französischer Unternehmen auf und stärkt seine Bilanz.