TeraWulf stärkt KI- und HPC-Kapazität in Kentucky
TeraWulf übernimmt den Muskie Data Campus in Kentucky, erweitert die KI- und HPC-Kapazität auf 3,8 GW und verzeichnet nach der Ankündigung einen deutlichen Kursanstieg.
TeraWulf hat den Muskie Data Campus im Osten von Kentucky übernommen. Das 285 Hektar große Gelände im EastPark Industrial Park soll mehr als 1 Gigawatt an KI- und High-Performance-Computing-(HPC)-Kapazität unterstützen. Die Entwicklung erfolgt in zwei Phasen: Die ersten 500 Megawatt gehen in der zweiten Hälfte 2028 ans Netz, die zweiten 500 Megawatt folgen bis Ende 2030. Kentucky Power baut eine 345-kV-Umspannstation, um den Campus mit dem 765-kV-Übertragungsnetz zu verbinden. Energielieferverträge wurden bereits abgeschlossen. Mit dieser Übernahme steigt TeraWulfs insgesamt kontrollierte Kapazität auf 3,8 GW an sechs Standorten und markiert den zweiten großen Campus des Unternehmens in Kentucky. Im ersten Quartal 2026 erzielte TeraWulf einen Umsatz von 34 Millionen US-Dollar, davon 21 Millionen aus HPC-Vermietung – erstmals mehr als aus Bitcoin-Mining. Nach der Ankündigung stieg die Aktie um 8–13 %, was das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung auf KI- und HPC-Infrastruktur widerspiegelt.