Jeonbuk Bank startet Südkoreas erste Bitcoin-Kredite
Jeonbuk Bank bietet Südkoreas erste Bitcoin-besicherte Won-Kredite für Firmenkunden. Verwahrung erfolgt durch Dritte, Risiko wird durch Limits und gerichtliche Liquidation gemanagt.
Die Jeonbuk Bank hat als erste Bank in Südkorea Won-Kredite eingeführt, die durch Bitcoin besichert sind. Dieses Angebot richtet sich an Firmenkunden, die kurzfristige Betriebsmittel benötigen. Die Bank selbst verwahrt die Bitcoin-Sicherheiten nicht direkt, sondern überlässt diese Aufgabe qualifizierten Virtual Asset Service Providern, die den lokalen Vorschriften und Sicherheitsstandards entsprechen. Sinkt der Wert der hinterlegten Bitcoin, reduziert sich auch der Sicherheitenwert. In solchen Fällen können Kreditnehmer zu Nachschusszahlungen aufgefordert werden oder müssen zusätzliche Sicherheiten stellen. Bei Zahlungsausfall wird ein gerichtlich überwachter Verkauf der Bitcoin eingeleitet, um die Schulden zu begleichen. Ein eventueller Überschuss wird an den Kreditnehmer zurückgezahlt, ein Fehlbetrag bleibt dessen Verantwortung. Die Bank setzt konservative Beleihungsgrenzen, Stresstests und ein Bewertungssystem auf Basis globaler Börsenpreise ein, um Risiken zu minimieren. Das innovative Kreditprodukt ist derzeit ausschließlich für Firmenkunden verfügbar und zeigt einen vorsichtigen Ansatz zur Integration digitaler Vermögenswerte ins traditionelle Bankwesen.