Banken verdoppeln Anteil im MiCA-Kryptoregister der EU

Banken machen nun fast 23 % der EU-MiCA-Kryptoanbieter aus. Deutschland führt den Anstieg an – ein Zeichen für wachsende institutionelle Akzeptanz und breiteren Zugang zu digitalen Assets.

Traditionelle Banken haben ihre Präsenz im regulierten Kryptomarkt der Europäischen Union deutlich ausgebaut. Sie stellen mittlerweile fast 23 % aller auf dem MiCA-Register (Markets in Crypto-Assets) der EU gelisteten Krypto-Asset-Dienstleister dar. Zwischen Ende Juni und Mitte September 2026 verdoppelte sich die Zahl der Banken im Register von etwa 40 auf 80. Gleichzeitig stieg die Gesamtzahl der gelisteten Anbieter von 243 auf 349. Während die Zahl der Nicht-Banken-Anbieter ebenfalls wuchs, sank ihr Anteil am Gesamtmarkt auf 77 %. Deutschland führte diese Expansion an, insbesondere durch zahlreiche Genossenschafts- und Geschäftsbanken wie die Deutsche Bank. Diese Entwicklung signalisiert eine stärkere institutionelle Beteiligung am Kryptosektor und dürfte den Zugang zu digitalen Vermögenswerten für europäische Kunden weiter ausbauen.