Japans Banken planen Yen-Stablecoin bis 2027
Drei große japanische Banken bringen bis 2027 gemeinsam einen Yen-Stablecoin heraus, um Zahlungssysteme zu modernisieren und digitale Währungen reguliert einzuführen.
Die drei größten Banken Japans – MUFG, Mizuho und Sumitomo Mitsui Banking Corporation – arbeiten gemeinsam daran, bis März 2027 einen an den japanischen Yen gekoppelten Stablecoin herauszugeben. Unterstützt wird die Initiative von der Financial Services Agency, die die Gründung eines Rates zur Entwicklung von Betriebsrahmen, Governance und Risikokontrollen vorsieht. Der Stablecoin soll im Rahmen einer Treuhandstruktur emittiert werden. Eine spezielle Treuhandinstitution übernimmt dabei die Verantwortung für Emission und Rücknahme. Erste Pilotversuche starteten Ende 2025, und die Banken planen, im Geschäftsjahr 2026 Live-Transaktionen durchzuführen. Das Projekt zielt darauf ab, Zahlungssysteme zu modernisieren, die Effizienz grenzüberschreitender Transaktionen zu erhöhen und die regulierte Einführung digitaler Währungen im institutionellen Finanzwesen zu fördern. Damit markiert es einen bedeutenden Schritt hin zu koordinierten Bemühungen großer Finanzinstitute, die Emission von Yen-basierten Stablecoins zu standardisieren und Japans Infrastruktur für digitale Vermögenswerte zu stärken.