EZB übernimmt offene Standards für digitalen Euro

Die EZB übernimmt offene Zahlungsstandards für den digitalen Euro, um Kosten zu senken, Integration zu erleichtern und ein einheitliches Nutzererlebnis zu bieten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Vereinbarungen mit drei europäischen Zahlungsstandard-Organisationen – European Card Payment Cooperation (ECPC), Nexo Standards und der Berlin Group – unterzeichnet. Ziel ist es, bestehende offene technische Standards für den digitalen Euro zu übernehmen. Dadurch sollen Kosten und technische Hürden für Banken, Händler und Zahlungsdienstleister minimiert werden. Die aktuelle Zahlungsinfrastruktur, wie kontaktloses Bezahlen, Händleranbindung und aliasbasierte Zahlungen über Telefonnummern, kann so weiterhin genutzt werden. Die EZB plant, 2027 mit Tests des digitalen Euro zu beginnen und eine mögliche Einführung im Jahr 2029. Durch die Wiederverwendung etablierter Standards möchte die EZB die Abhängigkeit von internationalen Zahlungsnetzwerken verringern, Implementierungskosten senken und ein einheitliches Nutzererlebnis im Euroraum schaffen.

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