Fed streicht Reputationsrisiko: Krypto-Bankenaufsicht reformiert

Die Fed will „Reputationsrisiko“ aus der Bankenaufsicht streichen, um Krypto-De-Banking zu stoppen. Entscheidungen sollen auf objektiven Risiken basieren. Die 60-tägige Kommentierungsphase läuft.

Die US-Notenbank (Federal Reserve) hat eine neue Regel vorgeschlagen, die den Begriff „Reputationsrisiko“ als Grundlage für die Bankenaufsicht abschaffen soll. Ziel ist es, zu verhindern, dass Banken rechtmäßigen Unternehmen, darunter auch Kryptofirmen, aufgrund subjektiver oder politischer Bedenken den Zugang zu Dienstleistungen verweigern. Der Vorschlag, veröffentlicht am 24. Februar 2026, sieht eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase vor. Banken sollen künftig Entscheidungen ausschließlich auf Basis objektiver finanzieller Risikobewertungen treffen. Dieser Schritt gilt als Reaktion auf die umstrittene „Operation Chokepoint 2.0“, die zur Ausgrenzung von Kryptounternehmen aus dem Bankensystem geführt hatte. Die neue Richtlinie dürfte den Zugang von Digital-Asset-Firmen zum Bankwesen verbessern und mehr Vertrauen sowie Stabilität für die Branche schaffen. Zudem wird betont, dass Banken Dienstleistungen nicht aufgrund politischer Ansichten oder der Zugehörigkeit zu legalen, aber unpopulären Branchen verweigern dürfen.

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