Frankreich verschärft Krypto-Regeln wegen Dollar-Risiken
Frankreich bleibt bei der Krypto-Adoption zurück: Nur 11 % besitzen Krypto. Behörden fordern strengere Regeln für nicht-euro Stablecoins und warnen vor Dollar-Dominanz. MiCA-Regulierung soll verschärft werden.
Die Krypto-Adoption in Frankreich nimmt zu, bleibt jedoch hinter anderen europäischen Ländern zurück. Bis 2026 werden 93 % der Franzosen Krypto-Assets kennen, doch der Anteil der Besitzer stagniert bei etwa 11 %. Dies zeigt, dass der Markt zwar etabliert ist, aber weiterhin von Zurückhaltung geprägt bleibt: Viele kennen Krypto, zögern jedoch zu investieren. Die Integration von Kryptowährungen in die traditionelle Finanzwelt schreitet voran. Banken und Stablecoins gelten als zentrale Faktoren für das zukünftige Wachstum. Gleichzeitig fordern französische Behörden strengere Regulierungen, insbesondere für Stablecoins, die nicht auf den Euro lauten. Die Banque de France drängt im Rahmen von MiCA auf strengere Begrenzungen, da die aktuellen Regeln Risiken durch ausländische Stablecoins nur teilweise abdecken. Gesetzgeber schlagen zudem neue Meldepflichten für große selbstverwahrte Krypto-Bestände vor. Die Dominanz von US-Dollar-Stablecoins (99 % Marktanteil) löst Warnungen vor einer möglichen „Dollarisation“ europäischer Zahlungssysteme und dem Bedarf an einer stärkeren eurobasierten digitalen Infrastruktur aus.