Ethereum: Gasgebühren ab 2027 auch ohne ETH zahlbar

Das Ethereum-Upgrade Hegotá 2027 erlaubt dank EIP-8141 die Zahlung von Gasgebühren mit ERC-20-Token statt ETH. Apps oder Sponsoren können Gebühren übernehmen und machen Ethereum so zugänglicher.

Ethereum plant für 2027 ein bedeutendes Protokoll-Upgrade namens Hegotá Hard Fork. Dieses Upgrade soll es Nutzern ermöglichen, Gasgebühren zu zahlen, ohne ETH besitzen zu müssen. Möglich wird dies durch EIP-8141, das sogenannte Frame Transactions einführt – einen neuen Transaktionstyp, der Abläufe in programmierbare Frames für Validierung, Gaszahlung und Ausführung unterteilt. Mit Hegotá können Anwendungen oder Dritte die Gasgebühren sponsern, und Nutzer haben die Option, mit ERC-20-Token wie USDC statt ETH zu zahlen. Ziel ist es, die Einstiegshürde zu senken und Ethereum insbesondere für Einsteiger und dApp-Nutzer zugänglicher zu machen. Validatoren erhalten weiterhin Gebühren in ETH, aber wer dieses ETH bereitstellt, hängt von der Unterstützung durch Wallets und Apps ab. Der Vorschlag ist für 2027 geplant, bleibt aber ein Entwurf, dessen technische Details sich noch ändern können. Die Umstellung soll Millionen Nutzern zugutekommen und die Interaktion mit Ethereum vereinfachen.

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