Ethereum stellt Post-Quanten-Deposit-Contract vor

Ethereum-Entwickler schlagen einen flexiblen, Post-Quanten-fähigen Deposit-Contract mit variablen Schlüsseln und BLS-Retirement-Modus vor, um das Netzwerk gegen Quantenbedrohungen zu schützen.

Ethereum-Entwickler haben einen Entwurf für einen Post-Quanten-fähigen Validator-Deposit-Contract vorgestellt, um das Netzwerk gegen künftige Quantencomputer-Bedrohungen zu stärken. Der Vorschlag sieht vor, das aktuelle BLS-Signaturschema durch einen flexiblen Vertrag zu ersetzen, der Public Keys variabler Länge, Credential-Metadaten und explizite Scheme-IDs unterstützt. Scheme 0 bleibt für bestehende BLS-Einzahlungen reserviert, während zukünftige IDs quantenresistente kryptografische Systeme ermöglichen sollen. Ein irreversibler Modus im Vertrag erlaubt es, BLS-Einzahlungen zu einem bestimmten Zeitpunkt dauerhaft zu deaktivieren und so eine schrittweise Migration zu unterstützen. Deposit-Informationen würden künftig über Execution Requests an die Konsensschicht weitergegeben und ersetzen die bisherige Merkle-Tree-Struktur. Der Entwurf legt keinen spezifischen Post-Quanten-Algorithmus fest, sondern überlässt diese Entscheidung einem zukünftigen Konsens. Diese Initiative unterstreicht Ethereums proaktiven Ansatz zur Absicherung gegen Quantenrisiken und steht im Einklang mit branchenweiten Maßnahmen wie NISTs geplanter Abschaffung von ECDSA bis 2030.

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