Solana-Netzwerk fast gestoppt durch Routing-Fehler
Solana drohte der Verlust der Transaktionsfinalität, nachdem ein Routing-Fehler bei Teraswitch 28,83 % des gestakten SOL offline schaltete. 90 Validatoren waren betroffen, was Bedenken zur Netzwerkkonzentration auslöste.
Am 12. August 2026 stand das Solana-Netzwerk kurz davor, die Transaktionsfinalität zu verlieren. Ein Routing-Fehler beim Infrastruktur-Anbieter Teraswitch führte dazu, dass 28,83 % des gestakten SOL offline gingen. Der Vorfall brachte das Netzwerk gefährlich nahe an die kritische Schwelle von 33,34 %, ab der keine Transaktionsfinalität mehr gewährleistet wäre. Rund 90 Validatoren, hauptsächlich in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum, waren etwa 33 Minuten betroffen. Dies führte zu einem Verlust von ca. 333 SOL an Rewards. Die Störung wurde auf einen Routing-Fehler am Teraswitch-Standort Miami zurückgeführt, der fälschlicherweise an mehrere internationale Standorte weitergeleitet wurde. Dadurch blieben zwölf Standorte ohne gültige Weiterleitungspfade. Die nordamerikanische Infrastruktur blieb unbeeinträchtigt. Das Ereignis verdeutlichte Bedenken hinsichtlich der Konzentration von Validatoren, da ein einziges autonomes System über ein Viertel des gestakten Angebots hostete und damit empfohlene Grenzwerte überschritt. Der Vorfall führte zu Forderungen nach verbesserter Redundanz, höherer Infrastrukturzuverlässigkeit und stärkerer Diversifizierung des Stakes, um zukünftige Risiken zu minimieren.