Ethereum EIP-8361: Staking-Belohnungen werden reduziert
EIP-8361 will mit steigendem Staking mehr Validator-Belohnungen verbrennen, um Inflation zu bremsen, Zentralisierung zu verhindern und das ETH-Angebot stabiler zu machen.
Ethereum-Forscher und -Entwickler haben EIP-8361, auch bekannt als Tapered Issuance Burn, vorgestellt, um Bedenken hinsichtlich übermäßigen Stakings und ETH-Inflation zu adressieren. Der Vorschlag sieht vor, dass mit steigendem Staking-Anteil ein größerer Teil der Validator-Belohnungen verbrannt wird. Sobald etwa 50 % des ETH-Angebots gestakt sind, würde die Verbrennungsrate 100 % erreichen. Dieser Mechanismus soll das Wachstum des Stakings verlangsamen, Zentralisierungsrisiken bei großen Staking-Anbietern reduzieren und das ETH-Angebotswachstum besser vorhersehbar machen. Bei aktuellen Staking-Niveaus von rund 33 % würde die Konsensschicht-Rendite von etwa 2,6 % auf 1,2 % sinken, falls der Vorschlag umgesetzt wird. Die Änderung soll über 18 Monate eingeführt werden. Validatoren würden weiterhin durch Transaktionsgebühren und MEV verdienen, aber die Konsensschicht-Belohnungen würden mit steigendem Staking abnehmen. Ziel ist es, ETHs Neutralität und Rolle als Wertspeicher zu erhalten. EIP-8361 ist derzeit ein Entwurf und wartet auf Überprüfung und Konsens.