Microsoft baut 4.800 Stellen ab und restrukturiert Xbox
Microsoft streicht 4.800 Stellen, vor allem bei Xbox, wegen KI-Investitionen und Umstrukturierung. Ziel ist die Kostenoptimierung und Anpassung an Branchentrends.
Microsoft hat angekündigt, rund 4.800 Arbeitsplätze abzubauen, was 2,1 % der weltweiten Belegschaft entspricht. Hintergrund sind erhebliche Investitionen in Künstliche Intelligenz sowie interne Umstrukturierungen. Besonders betroffen ist die Xbox-Sparte, die etwa ein Fünftel ihres Personals verliert. Zudem sollen vier Videospiel-Entwicklungsstudios ausgegliedert und wieder unabhängig werden. Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf den finanziellen Druck durch hohe Infrastrukturkosten im Bereich KI und die Notwendigkeit, die Unternehmenskosten zu optimieren. Die Gewinnmarge von Xbox ist auf 3 % gesunken, was eine Überprüfung der Strategie und Struktur erforderlich macht. Microsoft betonte, dass die Entlassungen keine direkten Ersetzungen durch KI sind, räumte jedoch ein, dass Automatisierung die Arbeitswelt verändert. Diese Schritte folgen einem Branchentrend, bei dem Tech-Unternehmen Personal abbauen, um sich an die rasante Einführung von KI anzupassen und den Forderungen der Investoren nach Effizienz gerecht zu werden.