Hoskinson stellt Zero-Knowledge-Wallet-Recovery für Cardano vor
Charles Hoskinson testet einen Cardano-Smart-Contract mit Zero-Knowledge-Proofs zur Wallet-Wiederherstellung. Nutzer können Assets zurückfordern, ohne Recovery-Phrasen offenzulegen. Entwicklung läuft.
Charles Hoskinson hat ein experimentelles Smart-Contract-System für Cardano vorgestellt, das Nutzern die Wiederherstellung verlorener Self-Custody-Wallets ermöglicht, ohne die 24-Wörter-Wiederherstellungsphrase preiszugeben. Die Lösung basiert auf Zero-Knowledge-Proofs, wodurch Nutzer kryptografisch den Besitz ihrer Wallet nachweisen und ADA sowie Cardano Native Tokens (CNTs) aus einem speziellen Recovery Pool zurückfordern können – ganz ohne sensible Zugangsdaten offenzulegen. Der Prozess verzichtet vollständig auf Drittparteien und nutzt stattdessen Smart Contracts sowie die Cardano-Blockchain als vertrauenswürdigen Verwahrer. Hoskinson präsentierte das Konzept am 26. Juni 2026 und arbeitet dabei mit Quantumplation, Sebastien Guillemot und dem Midnight-Team zusammen. Das System befindet sich aktuell noch in der Testphase. Die Initiative soll die Wallet-Sicherheit erhöhen, ethische Wiederherstellungsmaßnahmen fördern und Self-Custody für Cardano-Nutzer sicherer und zugänglicher machen. Unabhängig davon bleibt die Identität eines mutmaßlichen White-Hat-Hackers, der nach einem Wallet-Exploit 129 Millionen ADA bewegte, weiterhin unbekannt. Die Rückführung der Vermögenswerte ist noch nicht garantiert.