Kraken migriert nach Exploit zu Chainlink CCIP

Kraken migriert nach einem 292-Millionen-Dollar-Exploit von LayerZero zu Chainlink CCIP für seine Cross-Chain Wrapped Assets. Nutzer müssen nichts unternehmen, die Umstellung erfolgt intern.

Kraken migriert seine Cross-Chain-Infrastruktur von LayerZero zu Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP), nachdem eine von LayerZero betriebene Bridge, die von Kelp genutzt wurde, Opfer eines Exploits im Wert von 292 Millionen US-Dollar wurde. Chainlink CCIP wird dadurch zum exklusiven Cross-Chain-Service für Krakens Wrapped Assets wie kBTC und soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit deutlich erhöhen. Die Migration startet zunächst mit Netzwerken wie Ethereum, Optimism, Ink und Unichain, weitere Netzwerke werden schrittweise folgen. Kraken entschied sich für Chainlink CCIP aufgrund der Enterprise-Grade-Infrastruktur, strenger Sicherheitsstandards und Zertifizierungen wie ISO 27001 und SOC 2 Type 2. Dieser Wechsel ist Teil eines größeren Branchentrends: Auch Plattformen wie Kelp, Solv und Re migrieren zu Chainlink und transferieren gemeinsam über 2,5 Milliarden US-Dollar an Total Value Locked. Kraken betont, dass Nutzer keine Maßnahmen ergreifen müssen, da die Migration vollständig intern erfolgt.

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