Sieben große Bitcoin-Mining-Pools setzen auf Stratum V2
Sieben große Bitcoin-Mining-Pools setzen auf Stratum V2, das die Rentabilität steigert, die Blockerstellung dezentralisiert und die Sicherheit erhöht – angesichts steigender Mining-Schwierigkeit.
Sieben große Bitcoin-Mining-Pools, darunter Antpool, F2pool, Foundry, Block Inc., MARA Foundation, Spiderpool und DMND, haben sich der Stratum V2 Working Group angeschlossen. Ziel ist es, einen neuen offenen Protokollstandard für das Mining zu etablieren. Stratum V2 soll das ältere Stratum V1-Protokoll ersetzen und bietet bis zu 7,4 % höhere Rentabilität für Miner durch geringere Latenz und verbessertes Fee-Capturing. Das neue Protokoll führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, reduziert den Bandbreitenverbrauch und ermöglicht Minern, eigene Block-Templates zu erstellen. Dadurch werden Autonomie und Dezentralisierung gestärkt. Stratum V2 adressiert frühere Zentralisierungs- und Sicherheitsbedenken, da Stratum V1 die Transaktionsauswahl den Pools überließ und im Klartext arbeitete. Die Branche steht jedoch vor Herausforderungen: Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit soll im Mai von 132,47 T auf 135,64 T steigen. Bis zu 20 % der Miner arbeiten Berichten zufolge aufgrund der Marktbedingungen und steigender Energiekosten mit Verlust. Die Einführung von Stratum V2 soll Effizienz, Privatsphäre und Sicherheit verbessern und könnte weitere Pools zur Nachahmung bewegen.