Nvidia-CEO: China kann Mythos-KI erreichen, ruft zu Kooperation auf

Jensen Huang betont Chinas Ressourcen für KI wie Mythos und ruft zu US-chinesischer Zusammenarbeit bei KI-Sicherheit auf, um Cyberrisiken durch Dialog statt Beschränkungen zu begegnen.

Nvidia-CEO Jensen Huang betonte, dass China über die notwendigen Rechenressourcen, Infrastruktur und Chipfertigungskapazitäten verfügt, um KI-Modelle zu entwickeln, die mit Anthropics Mythos vergleichbar sind. In mehreren Interviews hob Huang hervor, dass die für das Training von Mythos genutzte Hardware und die Kapazitäten von Rechenzentren in China reichlich vorhanden sind. China produziert etwa 60 % der weltweit gängigen Chips und verfügt über erhebliche ungenutzte Rechenzentrumskapazitäten, darunter sogenannte „Geisterrechenzentren“. Huang warnte, dass Chinas Fähigkeit, diese Ressourcen zu mobilisieren, es ermöglichen könnte, mit westlichen KI-Fortschritten gleichzuziehen. Zudem wurde betont, dass Mythos auf relativ gewöhnlicher Rechenleistung trainiert wurde, was niedrigere Eintrittsbarrieren nahelegt. Angesichts von Bedenken hinsichtlich der Cyberoffensivfähigkeiten von Mythos, das Software-Schwachstellen erkennen und ausnutzen kann, forderte Huang die USA zu einem direkten Dialog mit China über KI-Sicherheit auf. Er betonte die Bedeutung von Kooperation und Kommunikation zwischen amerikanischen und chinesischen KI-Forschern, um ethische Grenzen zu definieren und Sicherheitsrisiken fortschrittlicher KI-Systeme anzugehen.

Verwandte Nachrichten