21 globale Banken planen US-Dollar-Stablecoin für 2027
21 globale Banken gründen ein Joint Venture für eine US-Dollar-Stablecoin ab 2027, mit Fokus auf Regulatorik und Expansion auf weitere G7-Währungen für digitale Zahlungen.
Einundzwanzig internationale Finanzinstitute, darunter Bank of America, Citi, Goldman Sachs, Deutsche Bank und UBS, haben ein Joint Venture angekündigt, das im zweiten Halbjahr 2026 gegründet werden soll. Ziel ist die Einführung einer Stablecoin auf US-Dollar-Basis, deren Start für das erste Halbjahr 2027 geplant ist. Die Initiative legt besonderen Wert auf die Einhaltung von Regulierungen wie dem GENIUS Act in den USA und MiCA in der EU. Das Projekt entstand aus Gesprächen von zehn systemrelevanten Banken im Jahr 2025 und soll Groß-, institutionelle, Einzelhandels- und grenzüberschreitende Zahlungen sowie die Abwicklung digitaler Vermögenswerte erleichtern. Nach dem US-Dollar plant das Konsortium die Einführung von Stablecoins in weiteren G7-Währungen, wobei der Euro als nächste Priorität gilt. Die Stablecoin wird vollständig durch Reserven gedeckt und nutzt die traditionelle Bankeninfrastruktur, um im bisher von Nicht-Banken dominierten Markt zu konkurrieren.