Südkorea beschleunigt Stablecoin-Piloten und Token-Infrastruktur
Südkoreanische Banken und Tech-Firmen testen erfolgreich won-basierte Stablecoins. KT investiert in Token- und Stablecoin-Infrastruktur.
Südkoreanische Finanzinstitute und Technologieunternehmen haben erfolgreich mehrere Proof-of-Concept-Tests für won-basierte Stablecoin-Zahlungs- und Abwicklungssysteme abgeschlossen. Die BNK Busan Bank arbeitete mit AhnLab Blockchain Company, OpenAsset, Kaia und Lambda256 in der K-STAR-Allianz zusammen, um eine Blockchain-Infrastruktur zu testen, die den gesamten Lebenszyklus digitaler Lokalwährungen abdeckt – von der Emission bis zur Abwicklung. Die Pilotprojekte auf der Kaia-Blockchain konzentrierten sich auf programmierbare digitale Währungen mit eingebetteten Ausgaberegeln sowie politisch gesteuerten Funktionen wie Nutzungsbeschränkungen und Ablaufdaten. Die Systeme erzielten eine 100%ige Erfolgsquote und verarbeiteten Zahlungen selbst bei Spitzenlasten in unter einer Sekunde. KT, ein führendes Telekommunikationsunternehmen, kündigte eine bedeutende Investition in die Entwicklung einer Token Factory und einer Won-Stablecoin-Plattform an. Diese Initiativen verdeutlichen das wachsende institutionelle Interesse Südkoreas an tokenisierter Fiat-Infrastruktur und der Nutzung öffentlicher Blockchains für digitale Zahlungen.