Meta plant Stablecoin-Integration für Creator-Auszahlungen

Meta integriert ab H2 2026 Drittanbieter-Stablecoins, gibt aber keine eigene Währung heraus. Ziel: günstigere, schnellere Auszahlungen für Creator und geringere Zahlungskosten.

Meta plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erneut in den Stablecoin-Markt einzusteigen, wird jedoch keine eigene digitale Währung herausgeben. Stattdessen beabsichtigt Meta, bestehende Stablecoins wie USDC durch Partnerschaften mit Drittanbietern zu integrieren. Stripe wird dabei als wahrscheinlicher Partner genannt. Dieser Schritt folgt auf das Aus des Libra/Diem-Projekts und wird durch ein günstigeres regulatorisches Umfeld in den USA nach dem GENIUS Act begünstigt. Die Strategie von Meta zielt darauf ab, günstigere und schnellere globale Auszahlungen für Creator auf Plattformen wie Facebook und Instagram zu ermöglichen. Dadurch sollen Transaktionskosten gesenkt und die Abhängigkeit vom traditionellen Bankwesen reduziert werden. Offizielle Stellungnahmen von Meta betonen, dass keine eigene Stablecoin ausgegeben wird. Stattdessen setzt das Unternehmen auf die Unterstützung vielfältiger Zahlungsmethoden und die Integration etablierter digitaler Assets. Für Nutzer sind zunächst keine unmittelbaren Änderungen zu erwarten, bis die Integrationen umgesetzt sind.

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