Trump-Team prüft Stablecoin für Gazas Wiederaufbau
Trumps Board of Peace prüft einen Dollar-Stablecoin für Gaza, um die Wirtschaft nach dem Krieg digital zu beleben. Das Projekt ist noch in der Anfangsphase und stößt auf Zustimmung und Kritik.
Berater des Board of Peace von Donald Trump erwägen die Einführung eines Stablecoins, der an den US-Dollar gekoppelt ist, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau Gazas nach dem Krieg zu unterstützen. Ziel ist es, einen digitalen Zahlungsmechanismus bereitzustellen, anstatt eine neue palästinensische Währung einzuführen. Damit soll dem Zusammenbruch der Bankenstruktur Gazas und dem eingeschränkten Zugang zu Bargeld nach dem Israel-Hamas-Konflikt begegnet werden. Der Stablecoin würde Hilfszahlungen, Gehälter, Überweisungen und Handel erleichtern. Transaktionen wären nachvollziehbar und konform mit US-Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung. Die Initiative wird vom israelischen Tech-Unternehmer Liran Tancman geleitet, mit möglicher Unterstützung von digitalen Vermögenswertfirmen aus den Golfstaaten und Palästina. Befürworter sehen darin eine Chance, die Abhängigkeit von Bargeld zu verringern und Einnahmequellen für die Hamas einzuschränken. Kritiker warnen jedoch, dass Gaza wirtschaftlich vom Westjordanland abgetrennt werden könnte. Governance- und Regulierungsfragen sind noch offen.