USDT-Angebot fällt auf Tiefstand seit FTX-Krise
USDT verzeichnete im Februar mit -1,7 % den größten Angebotsrückgang seit FTX. Gründe sind MiCA-Regulierung, Marktschwäche und Kapitalrotation zu USDC, trotz Wachstum des Stablecoin-Marktes.
Tethers USDT verzeichnete im Februar einen Rückgang von etwa 1,7 %, was rund 1,5 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies ist der größte monatliche Angebotsrückgang seit dem FTX-Zusammenbruch. Die Verknappung wird auf die Einführung der MiCA-Regulierung der EU, einen allgemeinen Abschwung an den Kryptomärkten sowie einen Wertverlust von Bitcoin zurückgeführt. Während das USDT-Angebot schrumpfte, wuchs der gesamte Stablecoin-Markt, da Kapital in Alternativen wie USDC floss. USDC verzeichnete dabei einen Anstieg von fast 5 %. Der Rückgang des USDT-Angebots spiegelt eine geringere Nachfrage, regulatorischen Druck und strategische Rücknahmen durch Investoren wider. Ein Großteil der verbleibenden Stablecoin-Liquidität ist in DeFi-Vaults gebunden oder wird für den Handel genutzt, mit begrenztem Einfluss auf Spot- oder Derivatemärkte. Die Verschiebung der Stablecoin-Nutzung, insbesondere in Europa, verdeutlicht die sich verändernden Marktdynamiken und regulatorischen Einflüsse.