Stablecoins im Aufschwung: 39 % erhalten Krypto-Einkommen
39 % der Krypto-Nutzer erhalten Einkommen in Stablecoins, 27 % nutzen sie täglich. Die Adoption ist in Schwellenländern am höchsten, besonders in Afrika. Stablecoins werden zum Mainstream-Finanztool.
Jüngste globale Umfragen unter mehr als 4.000 Krypto-Nutzern in 15 Ländern zeigen einen deutlichen Anstieg der Stablecoin-Adoption, besonders in Mittel- und Niedrigeinkommensregionen. Rund 39 % der Befragten erhalten mittlerweile einen Teil ihres Einkommens in Stablecoins, was durchschnittlich 35 % ihres Jahreseinkommens entspricht. Zudem nutzen 27 % Stablecoins für tägliche Transaktionen. Die Hauptgründe für die Nutzung sind niedrigere Transaktionsgebühren und schnellere internationale Überweisungen. Nutzer sparen im Vergleich zu traditionellen Methoden etwa 40 % an Gebühren. Besonders hoch ist der Stablecoin-Besitz in Afrika, wo er bis zu 79 % erreicht. Haushalte in Schwellenländern legen fast ein Drittel ihrer Ersparnisse in Stablecoins an, um sich gegen die Abwertung der Landeswährung zu schützen. Auch Unternehmen akzeptieren zunehmend Stablecoin-Zahlungen. Die Mehrheit der Nutzer zeigt Interesse an stablecoin-gebundenen Bankprodukten und Debitkarten. Dieser Trend markiert einen Wandel von spekulativer Nutzung hin zu Stablecoins als gängiges digitales Zahlungsmittel und finanzielle Absicherung in Regionen mit eingeschränktem Zugang zum Bankwesen.