Krypto-Chaos: Truebit, TruBit und IPOR von Exploits betroffen

Truebit Protocol und TruBit-Börse erlitten durch Exploits jeweils Verluste von über 26 Mio. USD in ETH. Der TRU-Token stürzte um 99 % ab. IPORs USDC-Vault auf Arbitrum verlor 336.000 USD durch einen separaten Exploit.

Eine Reihe von Sicherheitsvorfällen hat den Kryptosektor erschüttert: Truebit Protocol und die lateinamerikanische Börse TruBit erlitten erhebliche Verluste. Am 7. Januar 2025 bestätigte Truebit Protocol einen Smart-Contract-Exploit, durch den über 8.500 ETH im Wert von mehr als 26 Millionen US-Dollar entwendet wurden. Angreifer nutzten eine Schwachstelle in der Preislogik des Vertrags aus, wodurch sie kostenlos Token prägen und diese anschließend verkaufen konnten, was die ETH-Reserven schnell erschöpfte. Der TRU-Token-Preis brach um über 99 % ein, etwa die Hälfte der gestohlenen ETH wurde über Tornado Cash verschleiert. Cyvers und Lookonchain entdeckten die ungewöhnlichen Transaktionen, und Truebit arbeitet mit den Behörden zusammen, hat jedoch noch keinen Entschädigungsplan angekündigt. Unabhängig davon verlor die TruBit-Börse in Lateinamerika Berichten zufolge 8.535 ETH (ebenfalls rund 26 Millionen US-Dollar) nach einem mutmaßlichen Hot-Wallet-Hack. Auszahlungen sind auf der Plattform ausgesetzt, was die anhaltenden Schwachstellen bei der Verwahrung digitaler Vermögenswerte verdeutlicht. Zusätzlich verlor IPORs Fusion USDC Vault auf Arbitrum durch einen Smart-Contract-Exploit 336.000 US-Dollar. Die DAO erstattet betroffenen Nutzern den Schaden und verstärkt die Sicherheitsprotokolle.

Verwandte Token

Verwandte Nachrichten