Coinbase warnt: Quantencomputer gefährden 33 % der Bitcoins

Coinbase warnt: Rund ein Drittel des Bitcoin-Angebots ist durch künftige Quantencomputer-Angriffe wegen offengelegter öffentlicher Schlüssel gefährdet. Entwickler und Regulierer fordern quantenresistente Sicherheits-Upgrades.

Coinbase hat eine Warnung ausgesprochen, dass fast ein Drittel des gesamten Bitcoin-Angebots, etwa 6,51 Millionen BTC, durch zukünftige Angriffe von Quantencomputern gefährdet ist. Dieses Risiko entsteht hauptsächlich durch die Wiederverwendung von Adressen und bestimmte Skripttypen, die öffentliche Schlüssel auf der Blockchain offenlegen. Dadurch könnten Quantencomputer in der Lage sein, private Schlüssel abzuleiten und so potenziell Gelder zu stehlen. Wann Quantencomputer die nötige Leistungsfähigkeit für solche Angriffe erreichen, ist ungewiss – Schätzungen reichen von vier Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten. Regulierungsbehörden in den USA und der EU empfehlen bereits, kritische Infrastrukturen bis 2035 auf postquantenkryptografische Verfahren umzustellen. Große institutionelle Akteure wie BlackRock haben das Risiko von Quantencomputern in ihren Bitcoin-Investmentfonds offengelegt. Die Kryptoindustrie beginnt, diese Risiken anzugehen, und Entwickler erforschen quantenresistente kryptografische Lösungen. Die Aufrüstung der Bitcoin-Sicherheit gilt als komplex, aber notwendig, da die Quantenbedrohung inzwischen von einem theoretischen zu einem strukturellen Risiko für das Netzwerk geworden ist.

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