Nordkoreanische Hacker stehlen 300 Mio. USD via Fake-Zoom-Calls
Nordkoreanische Hacker erbeuteten über 300 Mio. USD von Krypto-Nutzern durch gefälschte Zoom-Anrufe und Malware, um Private Keys und Passwörter zu stehlen. Betroffene sollten sofort ihre Assets und Konten sichern.
Nordkoreanische Hacker haben eine ausgeklügelte Phishing-Kampagne gestartet, die sich gegen Krypto-Nutzer richtet, indem sie gefälschte Zoom- und Microsoft Teams-Meetings einsetzen. Die Angriffe beginnen oft mit einer Telegram-Nachricht von einem Account, der einen vertrauenswürdigen Kontakt imitiert und zu einem Videoanruf einlädt. Während dieser Anrufe verwenden die Hacker echte Videoaufnahmen, um legitim zu wirken, und simulieren technische Probleme, wodurch sie die Opfer dazu bringen, einen vermeintlichen „Patch“ oder ein Update herunterzuladen, das in Wirklichkeit Malware ist. Diese Malware verschafft den Angreifern Fernzugriff auf das Gerät des Opfers, sodass sie Private Keys, Passwörter stehlen und Krypto-Wallets leeren können. Über 300 Millionen US-Dollar wurden durch diese Betrugsmasche gestohlen; die Angreifer übernehmen zudem Telegram-Accounts, um weitere Opfer zu erreichen. Sicherheitsexperten raten Betroffenen zu sofortigen Maßnahmen: Trennen der Internetverbindung, Übertragung der Assets auf neue Wallets, Änderung aller Passwörter, Aktivierung von Zwei-Faktor-Authentifizierung und vollständiges Löschen des Speichers kompromittierter Geräte. Die Kampagne unterstreicht die wachsenden Risiken digitaler Kommunikation und die Bedeutung von Wachsamkeit und starker Sicherheitspraktiken im Kryptosektor.