Binance suspendiert Mitarbeiter wegen Insiderhandel, belohnt Whistleblower

Binance suspendierte einen Mitarbeiter wegen Insiderhandel bei der Token-Promotion. Die Firma informierte Behörden, belohnte Whistleblower und kündigte strengere Kontrollen an.

Binance hat mindestens einen Mitarbeiter suspendiert und rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem eine interne Untersuchung ergab, dass Insiderinformationen genutzt wurden, um den neu gestarteten Token „Year of Yellow Fruit“ über den offiziellen Binance Futures X-Account zu bewerben. Der Vorfall ereignete sich am 7. Dezember 2025, als der Mitarbeiter weniger als eine Minute nach der On-Chain-Emission über den Token postete, was Verdacht auf Insiderhandel auslöste. Der Token erreichte schnell eine Marktkapitalisierung von bis zu 5 Millionen US-Dollar, bevor er stark einbrach. Binance reagierte mit der Suspendierung des Mitarbeiters, informierte die Strafverfolgungsbehörden und leitete weitere Disziplinarmaßnahmen ein. Das Unternehmen zahlte zudem 100.000 US-Dollar an Whistleblower, die das Fehlverhalten über offizielle Kanäle meldeten, und betonte, dass nur solche Meldungen belohnt werden. Binance bekräftigte seine Null-Toleranz-Politik gegenüber internem Fehlverhalten, kündigte eine Stärkung der internen Kontrollen an und forderte die Community auf, weiterhin verdächtige Aktivitäten zu melden. Dies ist bereits der zweite derartige Vorfall bei Binance im Jahr 2025 und unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Wahrung der Marktintegrität.

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