Europol warnt: Krypto-Wallets durch Quantencomputer bedroht
Europol warnt: Krypto-Wallets sind Hauptziel für Quantenangriffe. Die Branche soll frühzeitig quantenresistente Kryptografie einführen, um Vermögenswerte zu schützen.
Europol hat mehrere Berichte veröffentlicht, die vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer für Krypto-Wallets warnen. Die Behörde betont, dass heutige kryptografische Schutzmechanismen zwar gegenüber klassischen Computern sicher sind, Quantencomputer jedoch in der Lage sein könnten, aus öffentlich sichtbaren Public Keys die Private Keys abzuleiten. Dadurch könnten Angreifer unbefugten Zugriff auf Krypto-Vermögenswerte erhalten. Europol fordert die Krypto-Industrie und politische Entscheidungsträger auf, frühzeitig auf quantenresistente Kryptografie umzusteigen und die Wallet-Sicherheit zu erhöhen. Die Umstellung auf neue Systeme werde Zeit in Anspruch nehmen, weshalb proaktives Handeln notwendig sei. Die Berichte stellen fest, dass Blockchain-Hashfunktionen weitgehend resistent gegen Quantenangriffe bleiben, Wallets mit on-chain sichtbaren Public Keys jedoch besonders gefährdet sind. Zudem könnte die Migration zu Post-Quantum-Kryptografie zu höheren Transaktionsgebühren und langsameren Bestätigungen führen. Europol empfiehlt, Gelder rechtzeitig aus gefährdeten Wallets zu transferieren und betont die Bedeutung frühzeitigen Handelns zum Schutz von Kryptowährungen und sensiblen Daten.