KelpDAO verklagt LayerZero nach DeFi-Exploit

KelpDAO verklagt LayerZero nach einem 292 Mio. USD DeFi-Exploit wegen angeblich nicht offengelegter Risiken. LayerZero weist die Vorwürfe zurück.

KelpDAO hat in British Columbia Klage gegen LayerZero und dessen Mitbegründer Bryan Pellegrino eingereicht. Anlass ist ein Exploit im April, bei dem rund 292 Millionen US-Dollar (116.500 rsETH) aus KelpDAOs Cross-Chain-Bridge entwendet wurden. KelpDAO wirft LayerZero vor, Risiken und Schwachstellen in seiner Technologie nicht offengelegt und es versäumt zu haben, Angreifer am Kompromittieren der Sicherheitsinfrastruktur zu hindern. Die Klageschrift betont, dass LayerZero die Bereitstellung und Konfiguration der Bridge vor dem Angriff schriftlich geprüft und genehmigt hatte. Der Vorfall gilt als der größte DeFi-Exploit des Jahres 2026 und führte zu einer massiven Liquiditätskrise, bei der 20 Milliarden US-Dollar an DeFi-Einlagen verloren gingen. LayerZero bestreitet die Vorwürfe und kündigte an, sich vor Gericht zu verteidigen. Im Zentrum steht die Frage nach der Verantwortung für den Exploit.